Freies / offenes Arbeiten in der Malerei und Zeichnung
Do. 10. – So. 13. Mai 2012 | AtelierDödesberg | jew. 10 – 17 Uhr
Der Wunsch, ein Bild, eine Zeichnung, ein Objekt herzustellen, entspringt einem Bedürfnis, oft nicht eines besonderen Talentes, sondern eher einem „Mangel“, einem noch nicht Gewussten. Ein Bild zu wissen wäre lediglich eine funktionale Maßnahme, dessen Ausgang das Thema Kunst/Bild nur wenig berührt. Ein geplantes Bild bleibt eine Planung. Insofern ist der „Mangel“ (ein noch nicht Wissen) ein sehr großes Reservoir, dessen Bedeutung in der Regel unterschätzt wird. Ausgangspunkt fast jeder künstlerischen Arbeit ist es, sich der Gegenwart zu stellen, dem Augenblick auszusetzen, wo Scheitern und Gelingen gleichberechtigt nebeneinander stehen.
An diesem Punkt möchte ich mit Ihnen beginnen, um dort hinzukommen, wo es nicht darum geht, zu gefallen, sondern die Divergenz sichtbar zu machen, die uns als Persönlichkeit auszeichnet. Es ist mein Bild, was entsteht. Dann schließlich mit diesem Bild selbst in Kommunikation zu treten, ob es standhält oder nicht. Dieses Kriterium ist notwendig für eine offene Kommunikation mit dem Betrachter. Darüber hinaus möchte ich während dieses Workshops in einen lebendigen, ästhetischen, philosophischen Dialog treten, über zeitgenössische Kunst und deren Relevanz.
Ulrich Langenbach: Weshalb ein Bild beginnen
Termin: Mo. 10. – So. 13. Mai 2012 • jew. 10 – 17 Uhr
Gebühr: 395,- €
Bitte mitbringen: Sämtliche Materialien, die zum Arbeiten gewünscht sind, wie Papiere, Pappen, Leinwände, Fotografien, Texte, Acryl-, Öl- u. Wasserfarben, sonstige Farben, div. Pinsel, Stifte, sowie angefangene Bilder und Zeichnungen. Anfragen zu Materialien und Inhalten unter Tel. 02732/5587581 od. 0170/5885204
